EmoWalk®/Walking In Your Shoes

Was ist EmoWalk?

Kurzinfo: „Walking“ ist ein Körper-Geist-Seele-Prozess, in dem wir unsere natürliche Begabung zur spontanen Empathie und zum Mitfühlen nutzen, um vorübergehend unser Gefühl für das Ego, das „Ich“ aufzulösen und so fähig sind, andere Menschen, Wesen, Zustände, Aspekte, Organe, Krankheiten, Pflanzen, Gebäude, Organisationen, Firmen, Unternehmen etc. zu verkörpern.
So ist es uns möglich, an Informationen zu kommen, die wir vor dem „Walk“ nicht hatten; Informationen, die uns Entscheidungen leicht machen und es uns ermöglichen, in Handlung zu kommen. Kombiniert mit EFT (Emotional Freedom Technique)  und Elementen aus der Methode der Systemaufstellungen ermöglicht EmoWalk eine sofortige Lösung vorhandener Blockaden. Alle Informationen, die wir in einem Walk erhalten, sind deutlich und verständlich; nichts muss interpretiert oder hin- und hergedeutet werden.

Sog. „verdeckte Walks“ helfen Klienten, denen ihre Anliegen zu persönlich sind, um sie zu teilen, ebenfalls vom Walken zu profitieren.

Walks dauern zwischen 10 und 40 Minuten.

Ich lade Sie herzlich ein, sich selbst 5 Minuten Ihrer Zeit zu schenken, um die faszinierende Methode EmoWalk in den folgenden spannenden Zeilen näher kennenzulernen!

Seit einigen Jahren nun arbeite ich mit meinen Klienten sowohl im Einzelsetting als auch in Gruppenworkshops u. a. mit Walking In Your Shoes (kurz WIYS) – eine ungeheuer effektive Methode, sich das Leben leichter zu machen, benötigte Informationen zu erhalten, zwei- und vierbeinige Wesen (und auch Wesen ganz ohne Beine!) zu verstehen und den eigenen inneren Frieden nicht nur besser und öfter zu finden, sondern ihn auch zu behalten.

Ursprünglich haben Schauspieler Joseph Culp, andere Schauspieler und Psychologe John Cogswell WIYS in den späten 1980er Jahren gemeinsam entwickelt – eigentlich dazu genutzt, um Schauspieler tiefer in ihre Rollen eintauchen zu lassen. Recht schnell haben sie jedoch entdeckt, dass diese Methode auch im Alltagsleben genutzt werden kann und zwar mit erstaunlichen Ergebnissen.

„Walking“ ist ein Körper-Geist-Seele-Prozess, in dem wir unsere natürliche Begabung zur spontanen Empathie und zum Mitfühlen nutzen, um vorübergehend unser Gefühl für das Ego, das „Ich“ aufzulösen und so fähig sind, andere Menschen, Wesen, Zustände, Aspekte, Organe, Krankheiten, Pflanzen, Gebäude etc. zu verkörpern. Die sog. „Walker“ nutzen die uns immer und überall umgebenden Informationsfelder (manche von Ihnen kennen diese Felder wahrscheinlich bereits aus systemischen Aufstellungen). Die Existenz dieser Felder wird mittlerweile sogar von der Wissenschaft akzeptiert – wenn auch noch meistens zähneknirschend.
Es hört sich für Sie vielleicht alles ziemlich seltsam an – und: ja, irgendwie ist es das auch. Aber es ist auch sehr pragmatisch und wiederholbar.

Ich muss Ihnen gestehen, dass ich nicht weiß, wie beim „Walken“ die benötigten Informationen downgeloaded werden. Für mich ist das auch nicht wichtig. Was jedoch wichtig ist, ist die unglaubliche Fülle und Präzision der erhaltenen Informationen und die durchgehend positiven Auswirkungen.

Wie läuft ein Walk ab?
Wenn Sie als „Walker“ aus der Gruppe ausgewählt wurden (im Einzelsetting stellt sich der Coach als Walker zur Verfügung), stehen Sie auf, sprechen Ihre Absicht aus: „Ich bin jetzt …..“ und fangen an, sich im Raum zu bewegen. Seien Sie sich dabei für kurze Zeit Ihrer Intention noch bewusst. Achten Sie dann darauf, was in Ihrem Körper passiert, Ihrem Geist, Ihrer Psyche; was verändert sich in Ihren Gedanken, Gefühlen – was wird anders in Ihrem Innenleben. Folgen Sie diesen Inputs. Sie erhalten all diese Informationen, die Sie vor dem Walk nicht hatten. Sie müssen sich nicht groß innerlich „leermachen“, meditieren, nur weiße Klamotten tagen, Mantras singen etc. Und Sie müssen nichts interpretieren. Seien Sie präsent, bleiben Sie in diesem Moment, hören Sie auf Ihren Körper, Ihre Gefühle. Und entspannen Sie sich! Gehen Sie immer zurück zu den Empfindungen in Ihrem Körper, denn er ist immer im Hier und Jetzt, er ist Ihre Antenne.
Aus diesen Wahrnehmungen ergibt sich ein komplexes Bild – so wie bei einem Wandteppich, dessen Muster aus einzelnen Fäden, die miteinander verwoben werden, schlussendlich einen Sinn ergibt.

Warum walken?
Walken bringt ungeheuer viel Nutzen  – um Verständnis für einen anderen Menschen zu bekommen, dessen Leben und Entscheidungen und dessen Verhalten; Einblicke in mich selber zu erhalten, meine „dunklen Flecke“ zu erkennen; es geht um das Verständnis für Wesen, die sprachlich nicht mit uns kommunizieren können, wie z. B. Tiere. In Organsationen/Unternehmen wird sofort deutlich, wo es „hängt“.
Oder, wenn Sie als TherapeutIn einen „schwierigen“ Klienten walken, erhalten Sie ein zusätzliches und ganz anderes Verständnis für diesen Menschen.

Es geht aber auch um die Möglichkeit, Entscheidungen leicht, entspannt und auf einer viel tieferen Ebene als nur mit dem Verstand zu treffen – auf der Ebene des Wissens. Dort treffen wir nicht die nötig Entscheidungen, sondern sie finden uns.

Ich….
….war und bin von WIYS begeistert und überzeugt. Trotzdem fehlte mir irgendetwas. Das war nie ein wirklich bewusster Gedanke, sondern ab und zu mehr so ein Anklopfen an der Grenze meines Geistes, ein mal mehr, mal weniger „lautes“ Gefühl. Dieses Anklopfen stellte sich vor allem dann ein, wenn es in den Walks um Wesen ging, die sich entweder gar nicht oder nur schwer Gehör verschaffen können. Oder wenn die Grenzen von WIYS wieder einmal deutlich wurden, denn manchmal genügte die reine Information nicht, sondern alles in dem Walk drängte nach einer Lösung.

Von WIYS zu EmoWalk®
Eines Tages machte ich einen Walk für eine Klientin, die große Probleme mit ihrem 15jährigen Teenagersohn hatte – er ging nicht mehr in die Schule, hing nur noch vor dem TV herum, war ständig mies gelaunt und in hohem Maße aggressiv. Außerdem redete er nicht mehr mit ihr, sondern entzog sich jeglicher Kommunikation. Sie bat mich, ihren Sohn zu walken, denn sie verstand nicht, was in ihm vorging und hatte mittlerweile regelrecht Angst vor ihm.

Also ging ich nach dem Setup-Statement („Ich bin jetzt xxx“)los. Die Aggression des Jungen erwischte mich sofort und total….und verpuffte so schnell wie sie kam. Stattdessen kamen auf leisen Sohlen ganz andere Gefühle durch: eine ganz tiefe Traurigkeit, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, das Gefühl des Fallens in ein endloses schwarzes Loch. Der reguläre Ablauf wäre jetzt gewesen: Noch einige Minuten weiterwalken, um vielleicht noch weitere Informationen zu erhalten, am Ende des Walks wäre die Klientin mit neuen Information heimgefahren.  Aber in diesem Moment war etwas anders – ganz spontan machte ich an Ort und Stelle EFT mit diesen Gefühlen. Nach nur einem Durchgang waren sie weg.

Stattdessen tauchte so etwas auf wie:“ Okay, das ist mein Leben, ich hab’s mir ausgesucht und ich mache das Beste draus.“ Das war dann das Ende des Walks (es gab noch viel mehr Informationen, die hier aber zu weit führen würden). Neun Tage später rief mich die Klientin an und berichtete, dass ihr Sohn wie ausgewechselt sei: die Aggressivität war weg, er ging wieder zur Schule (freiwillig) und hat mit Basketballspielen begonnen.

Was sie aber am meisten berührte war, dass er an einem Tag zu ihr kam und sie – ohne ein Wort zu sagen – ganz fest und lang umarmte. Etwas, dass er schon seit Monaten nicht mehr gemacht hatte.
Wir mussten also nicht tief graben, um die Gründe für seine Gefühle herauszufinden, wir haben uns schlicht an die Informationen aus dem Walk gehalten und nach deren Vorgabe gehandelt.

Nach dieser Initialzündung kamen – wie es halt so ist mit dem Gesetz der Anziehung –  Klienten, deren Anliegen geradezu ideal waren, um mit EmoWalk aufgelöst zu werden:

Das gerade gekaufte Pony einer Frau hatte Ausschlag, alle konsultierten Tierärzte, Tierheilpraktiker und sogar Heiler waren am Ende ihres Lateins. Der Walk ergab: Das Tier war nicht mehr jung und hatte in einer Reitschule sehr schwere Zeiten durchgemacht. Es war traurig und verbittert und wollte nie wieder einen Menschen auf seinem Rücken sitzen haben. In dem Walk löste ich diese Gefühle mit EFT auf und wir konnten sogar in die Zukunft schauen und der Möglichkeit Raum geben, doch irgendwann freundlichen und sanften Kindern das Reiten auf seinem Rücken zu erlauben. Resultat dieses Walks: Der Ausschlag heilte innerhalb von 5 Tagen und ist bis heute verschwunden. Nach sechs weiteren Wochen konnten die beiden Nichten der Besitzerin ohne Probleme auf dem Pony reiten.

Ein anderer Fall: Es kam eine junge Mutter mit einem sog. Schreikind zu mir, die von den durchwachten Nächten völlig erschöpft war und nicht mehr weiterwusste. Der Kleine schrie nur in der Nacht, am Tag war alles in Ordnung. Es war ihr erstes Kind und sie war noch unerfahren – im Walk kam die Information,  dass dem Kleinen nachts einfach zu kalt war und er mit dem Schreien seine Körpertemperatur erhöht hat; er generierte dadurch, dass ihm keiner half, aber auch das Gefühl der Hoffnungslosigkeit – EFT während des Walks hat dieses Gefühl aufgelöst.
Und eine dickere Decke tat ihr Übriges.

Emowalk®
…hat sich so zu einem ganz besonderen Werkzeug entwickelt. Es eröffnet viele Möglichkeiten des Wissens, der Verbesserung und der Heilung. In meinen Walks nutze ich, was benötigt wird, damit sich der Zustand des gewalkten Wesens zu seinem Wohle verändert. Manchmal benötigt ein Klient einfach nur Informationen, um handlungsfähig zu werden. Andere Male werden im Walk mit EFT Blockaden aufgelöst oder es werden Elemente aus systemischen Aufstellungen integriert, um Heilung stattfinden zu lassen. Sie finden tiefes Verständnis für Gefühle und Bedürfnisse anderer (und der eigenen!) und können somit in sinnvolle und hilfreiche Aktion treten.

Wen/was kann man walken?
Die Liste ist fast endlos – ich nenne Ihnen nur einige meiner Erfahrungen: Walken Sie Ihre Entscheidungen (zwei tolle Jobangebote und keine Ahnung, welches Sie annehmen sollen? Walken Sie’s!); das Haus, in das Sie einziehen wollen; Ihren Chef, Arbeitskollegen; berufliche Projekte, Ihr eigenes Unternehmen; Ihre Zukunft oder spezielle Aspekte davon; Ihre Lieben; Haustiere und frei lebende Tiere, Pflanzen; alle Wesen, die sich nicht durch Worte verständlich machen können (das beinhaltet u. a. Autisten, Demenzkranke oder Komapatienten; Babies, auch im Mutterleib); innere Organe, Krankheiten, Symptome; Ihr inneres Kind; spezielle Aspekte Ihrer Persönlichkeit oder Ihres Lebens. Sie können Heilmittel wie z. B. Bachblüten oder Homöopathie walken, sogar die Medikamente, die Sie vielleicht nehmen müssen.
Auch Verstorbene sind mit ihren Energiefeldern noch präsent und es konnte sich manches Mal ein Klient mit einem bereits Verstorbenen versöhnen und/oder Wichtiges klären. Ich habe jedoch festgestellt, dass es umso schwieriger wird, Zugang zu Informationen zu erhalten, je länger der Betreffende bereits nicht mehr unter uns ist.

Es gibt noch mehr
Ein weiterer, hilfreicher Aspekt, den man nicht unterschätzen sollte: Sie können jemanden walken, der die Qualität bzw. Eigenschaft besitzt, die Sie selbst gerne hätten. Sind Sie z. B. ein schüchterner Mensch, können Sie jemanden walken, der Ihrer Meinung oder Erfahrung nach extrovertiert und kommunikativ ist. Sie können sich in seine Schuhe stellen und erfahren, wie es sich anfühlt, nicht schüchtern zu sein. Nach dem Walk bleibt in Ihnen ein Echo des gewünschten Zustandes, das Ihnen hilft, sich zu Ihrem Wohl zu verändern.

Zum Abschluss
Wir wissen, dass sich alles zur rechten Zeit manifestiert. Jetzt ist die Zeit da, neue und doch alte Wege zu gehen; Wege, die vermeintlich lange verlassen waren, aber trotzdem da sind, warten und bereit sind, sich wieder finden zu lassen.  Wer sucht, kann sie finden – mit offenem Herzen und offenem Geist.

Happy walking!